Wenn SeaWorld-Anzeigen die Wahrheit über Tilikum, den Orca, erzählen würden, würden sie so aussehen
Wenn SeaWorld-Anzeigen die Wahrheit über Tilikum, den Orca, erzählen würden, würden sie so aussehen
Anonim

Tilikum, der Wal, der 2013 nach dem Kinostart von „Blackfish“bekannt wurde, stirbt jetzt an einer unheilbaren Lungeninfektion. Der riesige 35-jährige Orca hat fast sein ganzes Leben in Gefangenschaft verbracht. Experten sagen, dass das Leben in einem Panzer zu zahlreichen chronischen Gesundheitsproblemen sowie zu seiner katastrophalen emotionalen Belastung beigetragen hat, die vermutlich zu seiner Ermordung der Trainerin Dawn Brancheau im Jahr 2010 und zweier weiterer Personen geführt hat.

Angesichts der Umstände, unter denen Tilikum in den letzten 23 Jahren bei SeaWorld gelebt hat, ist es kein Wunder, dass er leidet. An jedem Tag legen Orcas in freier Wildbahn durchschnittlich 160 Kilometer pro Tag zurück und verbringen ihre Zeit damit, zu spielen, Kontakte zu knüpfen und zu jagen. Bei SeaWorld war Tilikum auf einen Tank beschränkt, der 0,0001 Prozent der Wassermenge enthielt, die er an einem einzigen Tag in der Natur reisen würde. Diese Illustration zeigt perfekt Tilikums tragisches Leben in Gefangenschaft.

SeaWorld möchte, dass die Öffentlichkeit glaubt, dass dieses Bild übertrieben ist und dass Tilikum die richtige Pflege erhält, aber Tatsache ist, dass kein Orca so leben kann, wie er in einer Badewanne festsitzt. Wir hoffen, dass es für Tilikum noch nicht zu spät ist, ein Leben ohne Gitter, Tricks oder Schmerzen zu führen, aber wenn er sich nicht von seiner Krankheit erholen kann, müssen wir uns alle weiterhin für die 23 Orcas einsetzen, die in den Parks von SeaWorld übrig geblieben sind.

Die traurige Geschichte von Tilikums Leben in Gefangenschaft sollte uns alle davor warnen, was passieren kann, wenn wir wilde Tiere nur zu Unterhaltungszwecken in Becken von der Größe eines Goldfischglases einsperren. Kein Trick, kein Stunt oder keine Show kann das Leiden dieses Orcas oder der Familien seiner Opfer wert sein.

Jetzt müssen wir uns mehr denn je zusammentun und diese grausamen Einrichtungen und #EmptyTheTanks ein für alle Mal boykottieren. Nur wenn wir aufhören zu zahlen, um Tiere in Gefangenschaft zu sehen, kann das Leiden ein Ende haben.

Beliebt nach Thema