Schockierendes Foto von Delfin im wasserlosen Pool zeigt, warum wir #EmptyTheTanks brauchen
Schockierendes Foto von Delfin im wasserlosen Pool zeigt, warum wir #EmptyTheTanks brauchen
Anonim

Es ist eine Sache, Meerestiere in Gefangenschaft zu halten, den grenzenlosen Ozeanen entrissen und in einem beengten, künstlichen Zuhause gehalten. Es sieht nicht so aus, als könnte es noch schlimmer kommen. Aber wie sich herausstellt, kann es.

In einigen japanischen „Delphinarien“durchlaufen Delfine Zeiträume, in denen das Wasser aus den Tanks selbst geleert wird. Das ist leider gängige Praxis. Einmal im Monat (und im Sommer zweimal) werden die Becken zum Reinigen geleert, und die Delfine können nichts anderes tun, als darauf zu warten, dass das Wasser, das sie so dringend zum Überleben brauchen, wieder auftaucht. Arbeiter leeren die Tanks, schrubben die Algen weg, spritzen alles ab und füllen den Tank wieder auf.

Der chinesische Fotograf Huang-Ju Chen hat die herzzerreißende Szene festgehalten. Auf dem Foto sehen wir den Delphin praktisch leblos auf dem kalten Boden liegen. Er schrieb: "Ich war schockiert, wie das Personal den Delfin ignorierte und es nicht eilig zu haben schien, den Pool wieder aufzufüllen."

Dieses Bild zeigt nur eine Realität, wie das Leben von Meerestieren in Gefangenschaft aussieht. Diese extrem intelligenten Wesen – mit einem Gehirn, das in Bezug auf Gewicht und Volumen um einiges größer ist als das eines Menschen – haben unglaubliche emotionale Fähigkeiten, verstehen komplexe Probleme und kommunizieren. Trotzdem sind sie einem Leben in einem Panzer ausgesetzt, aus dem sie nirgendwo entkommen können. Dies führt normalerweise zu unnatürlichen Konflikten mit anderen Walen und zu stereotypen Verhaltensweisen wie wiederholtem Schwimmen im Kreis, Aufstellen von Hackordnungen und relativ langem bewegungslosem Liegen an der Oberfläche oder auf dem Aquarienboden. Es ist auch bekannt, dass Delfine sich selbst gegen die Seiten von Panzern schlagen. In absoluter Verzweiflung können sich diese Tiere auch dafür entscheiden, bewusst mit dem Atmen aufzuhören und ihr eigenes Leben zu beenden.

Mit diesem Wissen in der Hand ist klarer denn je, dass ein ausgestelltes Leben für Meerestiere überhaupt kein Leben ist.

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