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Nach 13 Jahren Leiden in der Gallenindustrie bekommt die Mondbärin Chau ihre Freiheit
Nach 13 Jahren Leiden in der Gallenindustrie bekommt die Mondbärin Chau ihre Freiheit
Anonim

Die Bärengalle-Farmingindustrie ist mit einem enormen Leiden verbunden. Obwohl dieses Konzept in den Augen eines westlichen Publikums bizarr erscheinen mag, ist der Konsum von Bärengalle zur Behandlung von Kater, Arthritis und schweren Krankheiten seit Jahrhunderten Teil der traditionellen asiatischen Medizin. Aufgrund der Popularität dieses Produkts ist die industrialisierte Bärengallefarmzucht zu einem ernsthaften Problem geworden. Animals Asia schätzt, dass in China etwa 10.000 Bären in Gallenfarmen und in Vietnam etwa 1.200 Bären gehalten werden.

Bären, die in Gallenfarmen aufgezogen werden, verbringen ihr Leben in „Crush“-Käfigen, die dazu bestimmt sind, Bären still zu halten, während die Galle täglich schmerzhaft aus ihren Gallenblasen abgelassen wird. Diese Tiere kennen ihr ganzes Leben lang nichts als Schmerz, Angst und Leiden. All dies geschieht einfach, damit die Verbraucher ein Produkt genießen können, das zahlreiche synthetische Alternativen enthält, die keine Form von Tierquälerei erfordern.

Angesichts der Brutalität dieser Branche ist es wunderbar zu wissen, dass viele Menschen daran arbeiten, dieser Branche ein Ende zu setzen. Animals Asia zum Beispiel arbeitet unermüdlich daran, den Gallebauern dabei zu helfen, aus dieser grausamen Industrie herauszukommen und Bären ein besseres Leben zu ermöglichen. Zuletzt half diese unglaubliche Organisation bei der Rettung einer Mondbärin namens Chau, die die letzten 13 Jahre ihres Lebens in einem Käfig verbrachte.

Retter glauben, dass Chau als Junges aus der Wildnis geholt wurde und nie etwas anderes als das Leben in Gefangenschaft gekannt hat

Chau aus ihrem Gehege zu befreien erforderte viel Sorgfalt und Planung. Der Bär war sichtlich erregt über die Anwesenheit so vieler Menschen

Dies sind die Schlösser, die den Bären so viele Jahre lang hielten. Sie waren komplett verrostet – ein Beweis für die extremen Grenzen ihrer Freiheit

Nach 13 Jahren im selben Drahtkäfig ist Chau endlich auf dem Weg zu lernen, was es heißt, ein Bär zu sein

Chau und das Rettungsteam haben eine lange Reise zurück zum Schutzgebiet von Animals Asia in Vietnam und es wird einige Tage dauern, bis sie ihr endgültiges Ziel erreichen. Im Tierheim angekommen, bekommt diese Bärin endlich die medizinische Versorgung und Zuwendung, die sie so dringend braucht, und nach einer Quarantänezeit kann sie sich anderen ehemaligen Gallenbären anschließen. Diese epische Rettung ist der allererste Schritt auf Chaus Reise zu dem Leben, das sie immer verdient hat.

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