Unglaublicher Aktivist hilft beim Aufbau städtischer Farmen im kriegszerstörten Syrien, um den Bewohnern belagerter Städte zu helfen
Unglaublicher Aktivist hilft beim Aufbau städtischer Farmen im kriegszerstörten Syrien, um den Bewohnern belagerter Städte zu helfen
Anonim

Die jüngste politische Krise in Syrien hat Millionen keine andere Wahl gelassen, als zu packen und ihre Heimat zu verlassen. Während die Nachrichtenagenturen ausführlich über die internationale Flüchtlingskrise berichtet haben, wird den in Syrien verbliebenen Menschen, von denen viele unter Belagerung leben, weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Da ihre Städte angegriffen werden, kann es äußerst schwierig sein, Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und frische Produkte zu beschaffen. Aus diesem Grund startete ein Aktivist namens Abdallah Al Shaar ein umfangreiches Urban-Farming-Projekt in 17 belagerten Städten in ganz Syrien.

Sein Projekt, genannt der 15. Garten, benannt nach dem Tag, an dem die Revolution gegen Assad am 15. März 2011 begann, bringt Leben und Lebendigkeit in diese vom Krieg zerrütteten Städte durch 30 Farmen in ganz Syrien zurück. Der 15. Garten hilft Einheimischen, auf leeren Grundstücken Gärten anzulegen, vermittelt ihnen Fähigkeiten und unterstützt bestehende städtische Farmen. Zwei Hauptziele von 15th Garden sind es, Menschen, die in Städten gefangen sind, mit Nahrung zu versorgen und gleichzeitig das Bewusstsein für Ernährungssouveränität zu schärfen.

Ein Haupthindernis war der Erwerb von Saatgut, um dies alles in Gang zu bringen! Zum Glück stellte ein Netzwerk deutscher Bauernhöfe syrischen Bauern traditionelles Saatgut und Geld zur Verfügung, schickte das Saatgut durch den Libanon und überquerte die Grenze. Aufgrund von Blockaden riskierten Aktivisten ihr Leben, um dieses Saatgut ins Land zu bringen. Tragischerweise hat ihn Abdallahs Rolle als Bürgeraktivist auf die „Fahndungsliste“gesetzt und er musste fliehen. Zum Glück hat er es nach Schweden geschafft, wo er an der Website des 15. Gartens arbeitet.

Es ist so inspirierend zu sehen, wie dieses Netzwerk von Aktivisten und Bauern zusammenarbeitet, um ihr Leben nach einer solchen Tragödie wieder aufzubauen. Durch Hingabe und harte Arbeit hoffen wir, dass sich der 15. Garten in so vielen Städten wie möglich ausbreiten und den Syrern weiterhin die Nahrung, Produkte und Energie geben kann, die sie brauchen und verdienen!

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