Einzelbild der gestrandeten Orang-Utan-Mutter und ihres Babys illustriert die Verwüstung durch Palmöl
Einzelbild der gestrandeten Orang-Utan-Mutter und ihres Babys illustriert die Verwüstung durch Palmöl
Anonim

Indonesien stand in letzter Zeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Medien, da Nachrichten über grassierende Waldbrände weltweit Schlagzeilen machten. Wir haben eindringliche Bilder von ganzen Städten gesehen, die von dichtem Smog und Rauch getrübt sind, und die Geschichten von Menschen gehört, die wegen der Umweltverschmutzung um das Atmen kämpfen und krank werden, aber es gibt viele andere Opfer dieser Brände, die buchstäblich an den Rand des Aussterbens gebracht werden.

Die Orang-Utan-Population auf Borneo und Sumatra ist in den letzten zwei Jahrzehnten aufgrund der Zunahme von Palmölplantagen drastisch zurückgegangen. Durch das Abholzen und Verbrennen der Waldhäuser der Orang-Utans nehmen Palmölkonzerne den Orang-Utans die einzige Überlebenschance. Das Leben für die Orang-Utan-Population ist bereits schwierig genug, aber die zusätzliche Belastung durch die Waldbrände verursacht ungemilderte Verwüstung.

International Animal Rescue (IAR) hat sich intensiv um die Rettung gestrandeter Orang-Utans bemüht. Während das Team viele Leben gerettet hat, verdeutlicht die Rettung von Mama Anti und ihrem Baby die Dringlichkeit der Situation.

Mama Anti und das kleine Baby wurden durch das Feuer aus dem Wald gedrängt und landeten in einem Dorf. Laut IAR hatten die Dorfbewohner Angst, dass ihr Aussehen sie mit Gegenständen bewarf, bevor sie versuchten, sie zu fesseln und zu fangen. Glücklicherweise konnte das Rettungsteam die Mutter rechtzeitig erreichen und sie beruhigen, um ihre sichere Rettung zu gewährleisten. Nachdem sie ihr Infusionen verabreicht und ihre Wunden versorgt hatten, machten sie sich daran, die kleine Familie in einen sicheren Teil des Waldes zurückzubringen.

IAR berichtet: „Das Paar wurde verladen und in das Schutzgebiet von PT KAL transportiert, wo sie vom Naturschutzteam des Ölpalmunternehmens überwacht werden und berichten, dass sie sich beide gut anpassen.“

Vorerst sind Mama Anti und ihr Kleines in freier Wildbahn dort, wo sie hingehören, wohlbehalten. Hoffentlich sind sie weiterhin sicher, da die Feuer weiter brennen.

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