Bela, der Deutsche Schäferhund, soll doch mit seinem Vormund begraben werden
Bela, der Deutsche Schäferhund, soll doch mit seinem Vormund begraben werden
Anonim

Bela, der Deutsche Schäferhund, erregte aufgrund seiner bizarren Situation die Aufmerksamkeit und die Herzen vieler. Seine Vormundin Connie Ley verstarb im November und hinterließ den neunjährigen Hund. In ihrem Testament erklärte Ley, dass Bela entweder eingeschläfert, eingeäschert und mit ihrer Asche vermischt werden sollte … oder, wenn die Mittel verfügbar waren, an die Best Friends Animal Society in Utah geschickt werden sollte.

Tierschützer und Hundeliebhaber aus der ganzen Welt schlossen sich der Kampagne #SaveBela an und forderten Leys Anwalt auf, dem Hund zu helfen, nach Utah zu kommen. Zum Glück machte sich Bela nach langem nervösem Warten auf den Weg zur Best Friend’s Animal Society (BFAS). Er kam am 28. Dezember 2014 zu aufgeregten Freiwilligen, Willkommensschildern und vielen Spielsachen.

Nicht einmal einen Monat später trafen die Mitarbeiter des BFAS ein und bemerkten, dass Bela einen geschwollenen Bauch hatte und schnell atmete. Ein Notarztbesuch ergab, dass seine Lungen voller Flüssigkeit waren und er an einer sehr schnell wachsenden Krebsart litt. Die Diagnose zeigte, dass Bela es nicht länger als ein oder zwei schmerzhafte Tage geschafft hätte. Also wurde Bela leider eingeschläfert.

„Dies war eine sehr schwierige Entscheidung, wie es bei jedem Tier in unserer Obhut der Fall ist, aber wir haben die Entscheidung aus der Perspektive der freundlichsten Vorgehensweise für Bela angegangen“, schrieb BFAS in einer Pressemitteilung.

Unter normalen Umständen werden Tiere, die bei BFAS versterben, in einem dauerhaften Ruhebereich im Angels Canyon, Utah, begraben. Belas Umstände waren jedoch alles andere als normal.

„Wir hielten es für richtig, die letzten Wünsche des Besitzers von Bela zu erfüllen“, so BFAS weiter. "Deshalb verbrennen wir Bela und schicken seine Asche nach Indiana, damit er mit seinem im November verstorbenen Besitzer begraben werden kann."

Obwohl Bela nur einen Monat im Heiligtum war, machte er einen großen Eindruck. Laut Pressemitteilung hatte Bela bereits viele Freunde gefunden und wurde schnell zu einem der beliebtesten Hunde im Sanctuary.

„Unsere Mitarbeiter liebten ihn als den süßen und wunderbaren Hund, der er war, und jeder von uns, der ihn kannte, ist durch diese Wendung der Ereignisse am Boden zerstört. Bela wird uns sehr fehlen.“

Es ist schön zu wissen, dass Bela mit seiner verstorbenen Besitzerin wieder vereint ist und ihren Wünschen so human wie möglich entsprochen wurde.

Sei ruhig, Bela.

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