WTH? Hund darf in Kroatien nicht bellen
WTH? Hund darf in Kroatien nicht bellen
Anonim

Hunde werden Hunde sein; sie lieben es zu spielen, zu bellen, zu essen, zu schlafen und zu kacken. Leider stellt sich für Medo und seinen Vormund Anton Simunovic heraus, dass man dafür bestraft werden kann – ein Hund zu sein. Dem Duo drohen Anklagen und Geldstrafen von einem kroatischen Gericht aufgrund der Beschwerde eines Nachbarn, dass Medos Bellen ihre Gesundheit ruiniert.

„Er bellt ganz normal, wie jeder Hund auch“, sagt Simunovic. „Er bellt, wenn er eine Katze sieht oder jemand Unbekanntes in sein Revier kommt.“

Simunovics Nachbarin verklagt ihn auf mehr als 1.500 US-Dollar wegen Gesundheitsschäden. Dem Doggy-Vater droht auch eine Geldstrafe von 3.160 Dollar, wenn Medo zwischen 20:00 Uhr bellt. Dies hat Simunovic gezwungen, Medo während dieser Stunden in einer Scheune eingesperrt zu halten, um ihn am Piepen zu hindern.

Das kroatische Gericht hat noch nicht endgültig entschieden, dass Simunovic die 1.500 Dollar an seinen Nachbarn zahlen muss; Medo unterliegt jedoch weiterhin nächtlichen Lärmbeschränkungen und wenn das Gericht zugunsten des Nachbarn entscheidet, wird dies dauerhaft.

Medo und sein Vater haben in den sozialen Medien viel Unterstützung für ihre Sache erhalten. Tiereltern aus der ganzen Europäischen Union haben Bilder ihrer pelzigen Freunde beim Bellen geschickt.

„I ja lajem za Medo“, was übersetzt „Ich belle für Medo“bedeutet, steht auf vielen der Bilder, die auf Medos Facebook-Seite gepostet wurden. Die Seite hat über 40.000 Follower erhalten, seit der Fall Anfang dieses Jahres Schlagzeilen machte.

Der Lärm eines Nachbarn hat uns alle schon genervt, aber ist es wirklich notwendig, die Situation vor Gericht zu bringen? Wir können nur hoffen, dass dieser Fall möglichst gütlich beigelegt werden kann und Medo bald seine Nächte außerhalb der Scheune verbringen kann.

Um den Verlauf dieses Falls zu verfolgen, können Sie Medo hier auf Facebook folgen.

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