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Großer Gewinn für Orang-Utans! Wissenschaftler entwickeln auf Hefe basierende Alternative zu Palmöl
Großer Gewinn für Orang-Utans! Wissenschaftler entwickeln auf Hefe basierende Alternative zu Palmöl
Anonim

Palmöl wird in etwa 50 Prozent der Konsumgüter verwendet, doch die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass es existiert. Palmöl ist für seine Vielseitigkeit und seinen geringen Preis bekannt und findet sich in allem, von Lippenstift bis hin zu Keksen. Leider hat dieses Öl einige andere, weniger als wünschenswerte Eigenschaften, die den Planeten teuer zu stehen kommen.

Der Großteil des weltweiten Palmöls wird aus den tropischen Wäldern von Borneo und Sumatra gewonnen. Um Platz für die allseits beliebte Palmenpflanze zu schaffen, wurde ein Großteil dieses einheimischen Waldes abgeholzt und verbrannt. Es wird geschätzt, dass jede Stunde Wald im Wert von 300 Fußballfeldern gerodet wird, um Platz für Palmölplantagen zu machen. Dies ist an sich schon eine Tragödie, wird aber noch gravierender durch die Tatsache, dass dieser Waldverlust auch den Verlust unzähliger Tiere bedeutet.

Die Orang-Utan-Art ist von der Abholzung des Palmöls besonders stark betroffen, rund 90 Prozent ihres natürlichen Lebensraums wurden für diesen einzigen Rohstoff eingeebnet. Als Folge dieses Verlustes ist die Orang-Utan-Population in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch zurückgegangen und Experten befürchten, dass sie innerhalb unserer Lebenszeit aussterben werden, wenn nichts zum Schutz dieser Tiere getan wird.

Nun, gute Nachrichten, grüne Monster! Es sieht so aus, als ob endlich etwas unternommen wird, um nicht nur die Orang-Utans zu schützen, sondern auch all die anderen Tiere, die diese alten Wälder ihr Zuhause nennen!

Oh bitte, oh bitte, lass es eine gute Nachricht sein

Wissenschaftler- und Ingenieurteams der University of Bath und der University of York entwickeln den Palmölersatz aus Hefe. Diese hefebasierte Alternative hat das Potenzial, Palmöl im industriellen Maßstab zu ersetzen – damit kann die Abholzung für Palmöl endlich ein Ende haben!

SIEGYYYYYYYYY

In einem Bericht für Herald Scotland sagte Dr. Tim Mays, Leiter des Fachbereichs Chemieingenieurwesen der University of Bath: „Die Arbeit wird erhebliche positive Auswirkungen auf nachhaltige Energie-, Lebensmittel- und Körperpflegetechnologien haben.“

Obwohl diese Alternative noch nicht auf dem Markt ist, ist es ein erstaunliches Zeichen dafür, dass Innovationen in der Branche auftauchen. Da das Überleben des Orang-Utans auf dem Spiel steht, ist dies sicherlich eine willkommene Abwechslung!

Danke, nette Leute

IAR

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