SeaWorld im Angriff, aber Angst vor einer öffentlichen Debatte
SeaWorld im Angriff, aber Angst vor einer öffentlichen Debatte
Anonim

Seit der Veröffentlichung von „Blackfish“versucht SeaWorld Entertainment Inc. sein Bestes, um den in der Dokumentation enthüllten Fakten entgegenzuwirken. Das Unternehmen hat Briefe an Filmkritiker geschrieben, eine Erklärung an CNN vor der Vorführung des Dokumentarfilms im Netzwerk veröffentlicht, Anzeigen in Zeitungen geschaltet und auch eine Website namens „SeaWorld Cares“mit einem offenen Brief von SeaWorld-„Tierfürsprechern“gestartet, in denen dies detailliert beschrieben wird wie viel sie für ihre Orcas tun.

Als milliardenschweres Unternehmen waren solche PR-Gags zu erwarten. SeaWorld ist jedoch wieder dabei, diesmal mit der Veröffentlichung eines weiteren offenen Briefes mit dem Titel „Wahrheit über Blackfish“. Der Brief wird online von zwei Videoclips mit kurzen Interviews mit SeaWorld-Trainern begleitet – einer mit der aktuellen Trainerin Holly Byrd und einer mit dem ehemaligen Trainer Mark Simmons.

Während SeaWorld der Meinung ist, dass er einige neue Wahrheiten über den Film enthüllt, sind alle ihre neuen PR-Waffen klare Indikatoren dafür, dass sie eine echte Debatte über das Thema und einen echten Blick auf das wahre, zugrunde liegende Problem der Gefangenschaft von Meeressäugern vermeiden.

Gabriela Cowperthwaite, Regisseurin von „Blackfish“und das Team hinter „The Cove“(d.

In ihrem Brief gehen sie erneut auf die falschen Behauptungen von SeaWorld ein und bringen ein Licht auf die Wahrheit. Aber darüber hinaus laden sie SeaWorld zu einer offenen Debatte mit ihren Teams ein:

Die Zeit wird zeigen, ob SeaWorld Cowperthwaite und die Macher von „The Cove“in das Angebot aufnehmen wird, aber in der Zwischenzeit werden wir sicherlich mehr Druck von der Firma sehen.

SeaWorld, wir bedauern Ihnen jedoch mitteilen zu müssen, dass Ihre PR-Stunts nicht funktionieren werden. Vielleicht werden einige die neuen Videos glauben, die Sie zusammen mit Ihrer Aussage veröffentlicht haben, aber keines davon kann die kalte, harte Tatsache auslöschen, dass Meeressäuger nicht in Gefangenschaft gehören, die für den Rest ihres Lebens in Betonbecken eingeschlossen sind.

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