Soziale Medien können die öffentliche Meinung zu Tierversuchen verändern
Soziale Medien können die öffentliche Meinung zu Tierversuchen verändern
Anonim

Den meisten von uns sind soziale Medien nicht fremd, und wir sind begeistert von der Kraft, die es uns gibt, uns für eine Sache zu vereinen. Alternativen zu Tierversuchen zu schaffen ist eine Sache, die wir alle unterstützen können. Wenn wir über Tierversuche sprechen und uns mit diesen Themen vertraut machen, fragen wir uns oft, wie andere Menschen von den Informationen betroffen sind, die wir teilen.

Bei einem kürzlichen Treffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Chicago enthüllte ein Forscherteam von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) und der Western Governors University die vielversprechenden Ergebnisse ihrer jüngsten Arbeit unter Einbeziehung der öffentlichen Meinung von Tierversuch.

Zuvor, im Jahr 2012, haben sich PETA und andere Professoren für eine ähnliche Studie zusammengetan, die in der Fachzeitschrift Contexts veröffentlicht wurde. Das Vorgehen für diese Studie war dem Bericht von 2012 sehr ähnlich, nur mit aktualisierten Daten. Laut einer Pressemitteilung untersuchte das Team „Daten, die von 2001 bis 2013 in unabhängigen Umfragen der Gallup-Organisation gesammelt wurden, bei denen jedes Jahr etwa 1.000 amerikanische Erwachsene gefragt wurden, ob sie ‚medizinische Tests an Tieren‘als ‚moralisch akzeptabel‘empfanden ' oder 'moralisch falsch'.“

Die Ergebnisse sind unglaublich ermutigend und zeigen, wie sehr sich die öffentliche Meinung zu Tierversuchen in relativ kurzer Zeit verändert hat. Die Ablehnung von Tierversuchen hat in allen Bevölkerungsgruppen zugenommen, aber der größte Anstieg ist bei den 18- bis 29-Jährigen zu verzeichnen.

Die Wissenschaft berichtet über die Ergebnisse: „54 % von ihnen [Personen 18–29] fanden 2013 Tierversuche moralisch falsch, gegenüber nur 31 % im Jahr 2001. Das Team sagt, dass der Anstieg der Internetnutzung in diesem Zeitraum den Trend erklären könnte. Tierrechts- und Tierschutzorganisationen sind in den sozialen Medien viel stärker präsent als Tierversuchsgruppen – PETA hat beispielsweise mehr als 2 Millionen Follower auf Facebook und fast eine halbe Million auf Twitter, gegenüber 130.000 bzw. 1700, für die Stiftung für biomedizinische Forschung.“

Wenn Sie also Informationen über Tierversuche oder andere Tierthemen teilen, zeigen Sie der Welt, worauf es ankommt. Wenn eine große Gruppe von Menschen Informationen teilt, kann dies eine noch größere Wirkung haben.

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