UN erklärt, Stierkampf verstößt gegen die Rechte der Kinder
UN erklärt, Stierkampf verstößt gegen die Rechte der Kinder
Anonim

Trotz seiner von Natur aus grausamen Natur gilt der Stierkampf in Spanien, Portugal und anderswo immer noch als „Tradition“und eine Form der Volksunterhaltung.

Die Praxis ist von Anfang bis Ende unmenschlich, sogar bevor der Ochse in den Kampfring einsteigt.

Etwa zwei Tage vor dem eigentlichen Kampf wird ein Stier gequält und gefoltert, um ihn zu schwächen, was ihm kaum eine Chance lässt, sich während des Kampfes effektiv gegen den Matador zu verteidigen, der ihn mit langen Harpunen sticht, bis ihm schließlich ein Schwert ins Herz getrieben wird.

Diese Art von Spektakel, die mehr auf Dominanz als auf Tradition beruht, wurde kürzlich vom Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes als Verstoß gegen die Rechte des Kindes angeprangert.

Der Ausschuss hat empfohlen, dass Kinder „wegen ihrer extremen Gewalt keine Stierkampfveranstaltungen besuchen oder daran teilnehmen“, wie PETA UK berichtet.

Dies ist die erste wichtige Entscheidung der Vereinten Nationen in dieser Angelegenheit, seit der Ausschuss begonnen hat zu analysieren, „ob Stierkampfländer die Rechte des Kindes respektieren“, die laut CAS International universelle Werte sind, die für alle Länder der Welt gelten.

Die Erklärung des Ausschusses bezieht sich insbesondere auf Portugal, das der erste vom Ausschuss untersuchte Landkreis war, der Kindern den Besuch von Kämpfen und Stierkampfschulen ermöglicht.

Die Ankündigung der UN hat jedoch weitreichendere Auswirkungen, da sie öffentlich zeigt, dass der Stierkampf genauer untersucht werden muss, insbesondere im Hinblick darauf, wie er dazu beitragen kann, Menschen gegenüber Tiermissbrauch zu desensibilisieren. Die Erklärung ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein willkommener Beginn einer hoffentlich effektiven Studie über die wahre Natur des Stierkampfs.

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