Deformierte Nutztiere: Sind GVO schuld?
Deformierte Nutztiere: Sind GVO schuld?
Anonim

Die überwiegende Mehrheit des Fleisch- und Milchproduktes unserer Nation stammt von Tieren, die mit GVO-Futter gezüchtet wurden. Dieser Anstieg des mit GVO gefütterten Viehbestands hat jedoch zu einem Anstieg von Berichten geführt, denen zufolge Tiere, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, an einer hohen Rate an Geburtsfehlern, Missbildungen und anderen Gesundheitsproblemen leiden.

In einem Fall berichtete ein dänischer Schweinehalter, dass seine Schweine an schwerem Durchfall, Magengeschwüren, Missbildungen und Blähungen litten. Nachdem seine Tiere von mit Herbiziden besprühtem GVO-Soja auf Nicht-GVO-Soja umgestellt wurden, verschwanden die Anomalien jedoch. Der Landwirt führt die Gesundheitsprobleme auf Glyphosat zurück, den Wirkstoff im meistverkauften Herbizid „Roundup“des Biotech-Riesen Monsanto.

Obwohl Glyphosat sowohl von der FDA als auch von der EPA zugelassen und reguliert ist, haben unabhängige Studien das Herbizid mit Geburtsfehlern und Missbildungen bei Labortieren in Verbindung gebracht. Der Glyphosatgehalt in GVO-Mais wurde als giftig eingestuft, und amerikanisches Wasser wurde mit 7.000-mal mehr Glyphosat getestet als die Menge, von der angenommen wird, dass sie Organschäden an Tieren verursacht. Darüber hinaus fand eine dänische Studie hohe Glyphosatspiegel im Blut und Urin von Kühen und stellte fest, dass die Chemikalie zu Leber-, Nieren- und Muskeltoxizität führen könnte.

Professor Monika Kruger von der Universität Leipzig ist eine von vielen Wissenschaftlern, die Glyphosat für gefährlich halten. Sie entdeckte Glyphosat in Proben von im Laden gekauftem Fleisch und behauptet, dass das Herbizid Rinderbotulismus verursachen kann. "Viele Tiere sind krank und niemand interessiert sich dafür", sagte Kruger gegenüber Off The Grid News. „In den meisten Fällen stammen die höchsten Konzentrationen von gv-Produkten wie Soja, Raps und Mais.“

Besorgte Kritiker behaupten, die europäischen Regulierungsbehörden seien sich dieser Nebenwirkungen seit den 1980er Jahren bewusst, weigern sich jedoch, Maßnahmen zu ergreifen oder gar die Öffentlichkeit zu informieren. Dies ist besonders besorgniserregend, da Roundup das weltweit am häufigsten verwendete Herbizid ist. Tatsächlich bringt Roundup mehr als 60 Prozent des Einkommens von Monsanto ein, teilweise dank der Entwicklung von Roundup-resistenten GVO-Pflanzen. Glyphosat ist heute in unserer Umwelt allgegenwärtig, und wenn nicht schnell und energisch gehandelt wird, werden das Herbizid und seine vielen katastrophalen Folgen weiter zunehmen.

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